Potsdam zum Wiedersehen beim BBSC in Köpenick: Am 3. Spieltag folgt am Samstag, den 27.9.2026 um 18:00 Uhr erneut ein Heimspiel gegen den SC Potsdam, sicher ein besonderer Vergleich, absolvierten doch viele BBSC-Spielerinnen einen Teil ihrer Volleyballausbildung in der Brandenburger Landeshauptstadt.
Auch Potsdams Trainer Björn Matthes kennt die Hämmerlinghalle noch aus seiner Zeit als Erstliga-Trainer für den KSC bestens. Co-Trainer Ole Schröter war selbst Trainer des BBSC.
Vor wenigen Jahren noch spielte Potsdam in der 1. Bundesliga, musste sich aus wirtschaftlichen Gründen als 2-maliger deutscher Vizemeister 2025 aus der obersten Spielklasse zurückziehen. Nun stellt sich der Verein für eine neue Zukunft im Volleyball auf. Sportdirektorin Susanne Lahme, vielfache Meisterin, Volleyballerin des Jahres und 4-malige Olympiateilnehmerin in Halle und Beach von den 1980ern bis in die 2000er Jahre, will den Verein für eine neue Zukunft im Volleyball aufstellen. Dabei soll der Fokus auf der Entwicklung eigener Talente liegen. In den nächsten 5 Jahren ist der Aufstieg in die 1. Liga angepeilt. Aber nicht überstürzt, sondern nur, wenn die finanziellen Voraussetzungen gegeben sind. Diese Philosophie teilt Potsdams Trainer Björn Matthes uneingeschränkt. Der Verein will über die Sportschule Talente entwickeln und nach oben bringen. Er versteht den Verein als einen klaren Ausbildungsverein.
Die junge Mannschaft hatte im vergangenen Jahr den 6. Platz in der 2. Bundesliga Nord errungen. In dieser Saison will man unter die ersten fünf gelangen. Dabei kann Matthes‘ Team von der Konstanz der Mannschaft profitieren. Allerdings waren genau wie beim BBSC zwei Abgänge von Aktivposten an ein College in den USA zu verzeichnen. Neben Eigengewächsen wurden zwei externe Neuzugänge verpflichtet. Die erfahrene Janine Nachtigall kam aus Zepernick (Dritte Liga). Von Rotation Prenzlauer Berg zog es die U18 EM-Teilnehmerin Wilma Cordes nach Potsdam. Ein Wiedersehen gibt es mit Leni Kirchhoff, die in der Saison 2023/24 noch als Libero für den BBSC auftrat.
Gegen einen solchen Gegner zu spielen, ist besonders für die selbst früher in Potsdam spielenden Athletinnen aus Köpenick ein echter Höhepunkt. Gerade die jungen Spielerinnen wie Heide oder Förster wollen ihre Fortschritte in den Reihen des BBSC beweisen. Hinzu kommt die erfahrene Garde von Alina Gottlebe-Fröhlich über Marie Dreblow bis Annalena Grätz, die zeitweise ebenso in Potsdam spielten und nun schon lange Jahre die BBSC-Fahne hochhält: Auch sie werden alles tun, um die Punkte in Berlin zu behalten. Potsdam dagegen will die Punkte entführen – es spricht alles für einen sehr spannenden Vergleich.
Wir freuen uns über lautstarke Unterstützung von den Rängen.


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