Volleyball 2. Bundesliga Damen: BBSC Berlin gewinnt gegen Hildesheim ein umkämpftes Duell

Der BBSC Berlin gewinnt gegen Hildesheim: Die Berlinerinnen setzen sich in einem umkämpften Zweitliga-Duell mit 3:1 (20:25, 25:20, 25:21, 25:21) gegen das Team 48 aus Hildesheim durch und sichern sich drei wichtige Punkte in der 2. Bundesliga Nord.

Die Begegnung war über weite Strecken von zahlreichen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Vor allem die vielen Aufschlagfehler verhinderten einen durchgehenden Spielfluss. In den entscheidenden Momenten bewies der BBSC jedoch die nötige Konzentration und spielte die Sätze konsequent mit harten Lösungen zu Ende.

Die Berliner Spielerinnen starteten nervös in die Partie und fanden zunächst nicht richtig zu ihrem Spiel. Hildesheim nutzte diese Unsicherheiten der Gastgeberinnen und entschied den ersten Satz mit 25:20 für sich. Auf Seiten der Gäste setzte die erfahrene
Zuspielerin Ann-Christin Quade wichtige Akzente. Mit ihrer Übersicht und Spielgestaltung gab sie dem Hildesheimer Spiel Struktur und trug dazu bei, dass sich ihr Team den ersten Durchgang sichern konnte.

Im zweiten Satz präsentierten sich die Berlinerinnen deutlich entschlossener. Die Körpersprache verbesserte sich, das Zusammenspiel wurde stabiler und der BBSC fand zunehmend bessere Lösungen im AngriƯ. Mit dem 25:20 gelang der verdiente Satzausgleich. Zwar blieb die Partie weiterhin fehleranfällig, doch die Gastgeberinnen fanden immer besser in ihren Rhythmus.

Auch im dritten und vierten Durchgang blieb das Spiel ein umkämpftes Duell. Erst in der entscheidenden Phase der Sätze konnten sich die Gastgeberinnen aus Berlin absetzen und mit der nötigen Durchschlagskraft punkten. Die Gäste aus Hildesheim kämpften um den Satzausgleich, aber der BBSC behielt in der Crunchtime die Nerven, spielte den Satz konsequent zu Ende und machte den 3:1-Heimsieg perfekt.

Hildesheims Trainer Matthias Keller, der sehr viel Wert auf Förderung junger Spielerinnen aus der Region setzt, verwies auf die am Anfang der Saison noch fehlende Konstanz seiner jungen Spielerinnen. Über längere Spielabschnitte hinweg das eigene Niveau zu
halten, sei eine Herausforderung, an der das Team weiter arbeiten müsse. Der Berliner Trainer Jens Tietböhl zeigte sich nach der Partie froh über die drei Punkte. Zugleich ordnete er die Begegnung als typisches Zweitliga-Kampfspiel ein, in dem sich beide Mannschaften nichts geschenkt hätten. Trotz der vielen Fehler sei es seiner Mannschaft gelungen, sich in den entscheidenden Phasen zu konzentrieren und die Sätze erfolgreich abzuschließen. An der Fehlerquote müsse im Training jedoch weiter gearbeitet werden.

Für die Berlinerinnen steht nun eine längere Spielpause an, bevor am 14. und 15. November mit einem Auswärts-Doppelspieltag gegen den TV Hörde und SSF Bonn die nächsten Herausforderungen warten. Die spielfreie Zeit bietet dem Team die Gelegenheit, intensiv an den noch vorhandenen Schwächen zu arbeiten, Abläufe weiter zu festigen und sich gezielt auf den nächsten Saisonabschnitt vorzubereiten. Bis zur Weihnachtspause warten weitere wichtige Aufgaben, für die der BBSC die Grundlagen legen möchte. Dabei gilt es, die Erfahrungen aus den bisherigen Saisonspielen mitzunehmen, die positiven Ansätze weiterzuentwickeln und die eigene Leistung weiter zu stabilisieren.


Sätze: 20:25 25:20 25:21 25:21
Spieldauer: 94 Min.
MVP Hildesheim: Layanna Green
MVP BBSC: Maja Pahlke

geschrieben von Maren Vogel


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